Aktienkurse in Zeitschrift

Monatliche Rotation in die stärksten Aktien der letzten 230 Tage

Wir haben eigene Backtests mit der Software AmiBroker auf den amerikanischen Aktienmärkten durchgeführt. 

Umsetzen können Sie die Strategie wie bisher mit TAI-PAN. Verwenden Sie die aktualisierten Listen, Kataloge sowie die Einstellungen des Indikators "Urban-Stocks V 5.0"

Die wichtigsten Ergebnisse unserer Backtests sind:

1. Die Ergebnisse von Clenow lassen sich wesentlich verbessern, wenn statt jede Woche nur einmal pro Monat sortiert wird. Dafür wird aber zum Monatswechsel immer in die stärksten Aktien rotiert und nicht wie im Buch von Clenow vorgeschlagen abgewartet, bis eine Aktie aus den besten 20% fällt oder unter ihren 100-Tage Durchschnitt abrutscht. 

2. Eine Einstellung des Berechnungszeitraumes von 230 Tagen ist besser als der Zeitraum von 90 Tagen. (230 Handelstage sind ca. 11 Monate).

3. Die Strategie funktioniert auf vielen Universen mit ähnlichen Parametern gut:  Nasdaq100, S&P500, Russell 1000 oder Russell 3000. Im Sinne eines optimalen Chance/Risiko-Verhältnisses zeigen unsere statistischen Tests aber, dass der Russell 1000 das beste Universum ist.

 

Im Folgenden finden Sie einen groben Überblick der wichtigsten Egebnisse. (Details erkläre ich wie immer in meinen Webinaren und Seminaren. Gerne können Sie mir aber natürlich auch per Mail Fragen dazu stellen).

 

Optimierungsergebnisse

zu 1.: Konsequente Umschichtung alle 3-6 Wochen (oder einmal pro Monat) ist besser als jede Woche

 

Abbildung 1: Optimierung auf dem Aktien-Universum des Russell 1000, 1991-2019. Dargestellt ist die jährliche Rendite in Abhängigkeit, wie oft das Portfolio umgeschichtet wird. Die Rendite verbessert sich deutlich, wenn man nur alle 3-6 Wochen umschichtet statt jede Woche, insbesondere bei hohen Gebühren und Spreads. 

 

zu 2.: 230 Tage sind besser als 90 Tage

Abbildung 2: Optimierung auf dem Aktien-Universum des Russell 1000, 1991-2019. Dargestellt ist die jährliche Rendite in Abhängigkeit von der Berechnungsperiode. Bei längeren Berechungszeiträumen ergeben sich deutlich höhere Renditen. Man spart so erneut auch an Handelskosten.

 

Ergebnisse auf dem Russell 1000,1.1.1991-31.3.2019  (Der Russell 1000 enthält die grössten 1000 US-Unternehmen nach Marktkapitalisierung).

Einstellungen: 20 Positionen im Portfolio, Sortierung immer zum Monatsbeginn, Berechnungsperiode 230 Tage, Aktien mit sog. "Big Moves" (=große Kursbewegung zum Vortag) von grösser als 15% im Berechnungszeitraum werden ausgeschlossen, Backtest mit Amibroker, inkl. 0,5% Gebühren pro Position.

 Abbildung 3 A: Backtest auf dem Aktien-Universum des Russell 1000, Januar 1991- März 2019: Equity-Kurve bei Reinvestition der Gewinne

 

 

Abbildung 3 B: Backtest auf dem Aktien-Universum des Russell 1000, Januar 1991- März 2019: Underwater-Equity-Curve, d.h. grösste Rückgänge

 

 

Abbildung 3 C: Backtest auf dem Aktien-Universum des Russell 1000, Januar 1991- März 2019: Monatliche Ergebnisse

 

Abbildung 3 D: Kennzahlen des Backtests auf dem Aktien-Universum des Russell 1000 im Vergleich zu "Buy and Hold", Januar 1991- März 2019

 

Ergebnisse über einen sehr langen Zeitraum auf dem S&P500,1.1.1958-31.3.2019  (Der S&P500 enthält die grössten 500 US-Unternehmen nach Marktkapitalisierung).

Man erkennt daran die Robustheit des Systems auch in schwierigen Marktphasen und jahrelangen Krisen. (Allerdings sollte man die Phase vor 1990 nicht über-interpretieren, da es zu dieser Zeit noch nicht so viele PCs gab, welche Kursdaten elektronisch verarbeiten konnten).

 

Abbildung 4: Langer Backtest auf dem Aktien-Universum des S&P500, 1958-2019: Logarithmische Equity-Cuve, d.h. ohne Re-Investition der Gewinne (sonst wäre die Kurve eine Art "Exponentialfunktion" - man würde daher nichts mehr erkennen vor 1990). Einstellungen: 20 Positionen im Portfolio, Berechnungsperiode 230 Tage, Aktien mit "BigMoves" grösser als 15% in den letzten 230 Tagen werden ausgeschlossen, Sortierung immer zum Monatsbeginn, Berechnung mit Amibroker inkl. 0,5% Gebühren pro Position.

 

Über Urban Stocks

Ein klassischer Top-Down Ansatz zur Erzielung stetiger Kursgewinne durch systematisches Positionstrading.

Die Stiftungen der Eliteuniversitäten Harvard und Yale erzielen seit den 70er Jahren regelmässig zweistellige Renditen mit kaum nennenswerten Kursrückgängen. Der US-Fondsmanager und Autor Meb Faber hat diese Methode analysiert und seine wichtigsten Regeln zusammengefasst. Seine Methode der Marktauswahl ("Wähle immer die schnellsten und sichersten Schiffe") in Kombination mit dem kompletten Handelssystem des Fondsmanagers Andreas Clenow für die Aktienmärkte bieten Ihnen einen erprobten und profitablen Ansatz, den wir selbst im realen Handel anwenden.